Eine Farbexplosion voller Kraft, Innovation und Emotion. Vincent van Gogh (30 maart 1853 – 29 juli 1890) ist einer der bedeutendsten Maler des 19. Jahrhunderts. Er befand sich auf der Schwelle zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Anerkennung seines Werkes kam zu spät. Zu Lebzeiten hat er nur 1 Gemälde  verkauft. Inzwischen wird er als einer der größten Künstler aller Zeiten gesehen und  jeder kennt die dramatische Geschichte des Künstlers, der in einem Anfall von Wahnsinn sein Ohr abgeschnitten hat. Nur wenige wissen, dass seine künstlerische Laufbahn in Den Haag begann. Viele seiner ersten Arbeiten schuf er in Den Haag wo er 6 Jahre seines nur 37 Jahre dauernden Lebens verbrachte. Nirgendwo blieb er als Erwachsener länger. Den Haag hat sein ganzes Leben lang eine wesentliche Rolle gespielt. 

Zwölf Handwerke und dreizehn Unglücke so könnte man die ersten 12 Jahres seines Arbeitslebens charakterisieren. Zwischen August 1869 – Juni 1873 arbeitet in „de Plaats“  als jüngster Angestellter in der Haager Zweigstelle des internationalen Kunsthandels Goupil. In dieser Zeit beginnt er auch mit den Briefen an seinen jüngeren Bruder Theo. Vier Jahre später verlässt er den Haag. Als Vincent van Gogh endlich  – auf Rat seines Bruders Theo – Künstler wird, siedelt er sich erneut in dem kunstliebenden Den Haag (1881) an, wo die Haager Schule sich an der internationalen Kunstwelt orientiert und wo van Gogh noch gute Kontakte hat. Er beginnt hier mit einer kurzen Ausbildung bei seinem angeheirateten Neffen, dem berühmten Landschaftsmaler Anton Mauve. In dieser Zeit entwickelt er sich zum selbständigen Künstler. Sein Aufenthalt in Den Haag ist nur von kurzer Dauer. Im Jahr 1883 verläßt er die Stadt. In dieser kleinen Ausstellung wird die Zeit, in der er in Den Haag arbeitete im Mittelpunkt stehen. Es ist eine kleine Auswahl mit einer interessanten Geschichte.